Mittwoch, 26. Oktober 2016

Die Frankfurter Buchmesse

Ich habe mir meine neuen Einlegesohlen  gar nicht erst angesehen, aber ich bin mir sicher, sie sind komplett platt gelatscht. Nach einem Tag auf der Buchmesse in Frankfurt ist das eigentlich ziemlich normal. Tausende von Menschen drängeln sich durch die Gänge. Auf der Suche nach Büchern oder anderen Souvenirs werden Fotos gemacht und die Cosplayer, die wie immer überall verteilt sind, werden begutachtet.

Bei meiner mittlerweile vierten Buchmesse fühlte ich mich immerhin teilweise gewappnet der Dinge, dich mich erwarteten. Ich möchte nur mal erwähnen, das es die Hölle ist, in Frankfurt einen Parkplatz zu finden! Einmal falsch abgebogen, eine halbe Stunde lang verfahren -.- . Ok, der Anfang war ein wenig holprig, doch der Rest war, wie immer, absolut toll.

Eine kleine Sache war allerdings doch etwas ungelegen: Wie immer fahre ich nicht nur zur Messe, um zu gucken und zu staunen, sondern auch um zu kaufen. Leider hatte die Sache einen kleinen Haken - es war von der Messe vorgegeben, das erst sonntags die Bücher verkauft werden dürfen. Da ich schon am Samstag da war, stand ich da und fragte mich, wie ich jetzt weiter verfahren soll. Ich habe schließlich doch ein Buch bekommen. Ich sage nicht wie, ich sage nicht welches, ich sage nicht, woher genau. Aber eines habe ich mir... sagen wir... mit viel Fantasie erkauft. Und das Geld war es wert.

Noch eine Sache, die mir passiert ist, und die ich immer noch nicht einordnen kann: ich glaube, ich bin einer meiner Lieblingsautorinnen begegnet. Mitten in der Menge, als wäre sie Undercover. So gerne hätte ich sie gefragt, aber ich habe mich irgendwie nicht getraut. Fragt mich nicht wieso, vielleicht wollte ich um die Verlegenheit kommen, mich zu irren. Oder ihr offensichtlicher bisheriger Erfolg mit ihren Büchern hat mich eingeschüchtert (Klingt etwas geschwollen, sehe ich aber so). Dafür habe ich mich an einem Verlagsstand mit einer anderen Autorin unterhalten, die gerade erst ihr erstes Buch herausgebracht hat. Dabei habe ich wieder gemerkt, wie gerne ich mit kreativen Menschen (also meinesgleichen) zusammen bin.

Am Ende des Tages war das Einzige Buch, das ich nicht bekommen habe, das SHERLOCK-Buch, das ich so sehnlichst haben wollte. Dafür habe ich zwei andere Bücher gefunden, die ich schon länger im Auge hatte. Also hat sich die Messe in mehreren Hinsichten definitiv gelohnt. Ich habe sogar jemanden für mein Foto-Projekt gefunden. Das Ergebnis kommt demnächst auf From Face to Fiction.

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